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Arbeiten

Campus Tower HafenCity Hamburg

Auftraggeber

Campus Tower GmbH & Co. KG

Durchgeführte Arbeiten in der Übersicht

Die Aufgaben auf der Baustelle umfassten den Abbruch der Altbebauung aus Stahlbeton und Ziegelmauerwerk durch die Spezialisten von EGGERS Abbruch. Des Weiteren musste eine Arbeitsebene mit rund 4.500 Quadratmetern Fläche erstellt werden.

Zusätzlich beauftragte Leistungen bei diesem Projekt waren Arbeiten aus dem Fachbereich Kanalbau. Und zwar in Form einer Grundwasserabsenkung einschließlich einer Wasseraufbereitung sowie der Einleitung von Wasser in die Elbe.

Vor Beginn der Abbruch- und Erdarbeiten für die beauftragte Baugrube war jedoch noch eine Kampfmittelsondierung des Areals notwendig.

Leistungen / Informationen:

Kampfmittelsondierung

Bevor die Erdarbeiten bzw. der Tiefbau bei den Baugruben beginnen konnte, führte der Fachbereich der EGGERS Kampfmittelbergung eine professionelle Kampfmittelsondierung durch. Der Fachbereich des Unternehmens besitzt für derartige Arbeiten entsprechend ausgebildete Ansprechpartner, Mitarbeiter sowie umfangreiche Referenzen anderer Projekte.

Vor den Abbrucharbeiten wurden in diesem Fall Sondierungsbohrungen in vorgeschriebener Tiefe und Sohlsondierungen durchgeführt. Erst hiernach konnte mit dem Abbruch, dem Tiefbau und dem Kanalbau in Bezug auf die geplante Wasserhaltung durch das Unternehmen EGGERS begonnen werden.

Abbruch / Erdbau / Wasserhaltung / Bodenentsorgung

Im Anschluss an die Kampfmittelsondierung und vor den Erdarbeiten bzw. den Arbeiten aus dem Bereich Tiefbau erfolgte der Abbruch der Altbebauung aus Stahlbeton und Ziegelmauerwerk auf der Baustelle. Diese Arbeiten und der Abtransport der beim Abriss anfallenden Materialien waren für die Herstellung der Baugrube, den darauffolgenden Kanalbau und die entsprechenden Arbeiten für die Wasserhaltung notwendig.

Bei den Erdarbeiten der Baugrube des Campus Tower HafenCity hat EGGERS Tiefbau insgesamt 32.000 Tonnen Erdreich bewegt. Die Bodenentsorgung von Boden bis max. DIII wurde ebenfalls von EGGERS durchgeführt.

Der hieran anschließende Verbau der Grube erfolgte durch Leistungen des ARGE-Partner Franki Grundbau. Das Unternehmen stellte in der Baugrube eine rückverankerte aufgelöste Bohrpfahl- und Spundwand sowie die Pfahlgründung mit Vollverdrängungspfählen her.

Besonderheiten bei dem Projekt:

Eine Besonderheit im Hinblick auf die Arbeiten an dieser Baustelle stellte der Umgang mit dem Wasser dar. Der Baugrubenaushub von Tiefteilen für den Kanalbau bzw. die Wasserhaltung konnte, um einen Grundbruch der Baugrubensohle durch Wasser zu vermeiden, nur in Abhängigkeit mit der Tide durchgeführt werden.

Zudem gab es in bestimmten Bereichen rund 3.000 Tonnen belastetes Bodenmaterial, welches einer entsprechenden Bodenentsorgung zugeführt werden musste. Dieser Umstand machte bei den Arbeiten die Verwendung atemunterstützender Schutzmasken notwendig. Um die Arbeitsbereiche abzugrenzen – und die Mitarbeiter von EGGERS Tiefbau zu schützen – wurde eine Schwarz-Weiß-Anlage auf der Baustelle eingerichtet.

Leistungszeitraum

April 2016 – Januar 2017