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Arbeiten

Müllverbrennungsanlage Stellinger Moor in Hamburg, auch MVA

Auftraggeber

Stadtreinigung Hamburg

Durchgeführte Arbeiten in der Übersicht

Mit dem Stilllegungsbescheid der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt vom 28. Mai 2015 wurde genehmigt, dass die im Jahre 1973 in Betrieb gegangene Müllverbrennungsanlage in Hamburg Stellingen zurückgebaut werden soll.

Der Rückbau der Anlage, der durch die Geschäftseinheit Abbruch von EGGERS durchgeführt wurde, erfolgte in den Schritten Stilllegung, Herstellung der Emissionsfreiheit, Entrümpelung, Recycling und Verkauf von weiterverwendbaren Komponenten und Ersatzteilen.

Der Abbruch wurde maßgeblich von dem Nachnutzungskonzept für den Standort in der Schnackenburgsallee beeinflusst. Gebäude, die weiterhin genutzt werden konnten, blieben erhalten. Hier wurde keine Entkernung bzw. kein Abbruch durchgeführt. Gebäude mit sicherheitstechnischen oder versorgungstechnischen Aufgaben wurden zuletzt zurückgebaut.

Nach Plan sind der Abbruch und die Sanierung des Baubereiches im Dezember 2017 abgeschlossen. Das Areal wird dann im Auftrag der Hamburger Stadtreinigung neu bebaut und ab dem Jahr 2023 für die „grüne “ Fernwärmeerzeugung – also für die Umwelt freundlich – genutzt werden.

Leistungen / Informationen

Abbrucharbeiten / Entsorgung / Recycling

Das Unternehmen EGGERS ist bei diesem Projekt in Zusammenarbeit mit der PORR Umwelttechnik Deutschland GmbH tätig. Der Geschäftsbereich Abbruch war für den Stahlbetonabbruch und die Altlastensanierung von 6.000 Kubikmeter Beton und 4.000 Tonnen Stahl zuständig. Es wurden zwei Kessel und eine Wasseraufbereitungsanlage zurückgebaut und ein Turbinengebäude entkernt.

Die Firma EGGERS wurde jedoch nicht nur mit dem Rückbau bzw. Abbruch beauftragt. Auch die Entsorgung des anfallenden Materials sowie Erdbauarbeiten zur Sanierung des Terrains, die KMF-Sanierung und ein mögliches Recycling der beim Abriss anfallenden Materialien fielen in den beauftragten Verantwortungsbereich.

Der Geschäftsbereich Abbruch übernahm den Industrieabbruch. Bei der Entkernung des Kesselgebäudes wurden nichttragende Elemente entfernt. Die Spezialeinheit von EGGERS setzte bei diesem Bauvorhaben einen Hydraulikbagger mit einer 3,8-Tonnen-Betonschere ein.

Im Zuge der fachgerechten Entsorgung des beim Abriss anfallenden Materials, kam der Containerdienst von EGGERS zur Navigation der Materialen für die fachgerechte Entsorgung in die entsprechenden Entsorgungs- bzw. Recyclingunternehmen hinzu. Wenn möglich, sollte hierbei ein Teil auch zum Recycling transportiert werden, um die Umwelt zu schützen.

KMF-Sanierung / Industrieabbruch/ Schadstoffsanierung / Altlasten

Bei dem kompletten Industrieabbruch und dem entsprechenden Erdbau erfolgte vor der Demontage eine KMF-Sanierung der Gebäude gemäß TRGS (Technisches Regelwerk für Gefahrstoffe). EGGERS besitzt für diese Arbeiten entsprechende Referenzen. Im Rahmen dieses Gewerks wurde vorab geprüft, ob eine Asbestsanierung bzw. eine Altlastensanierung notwendig sei. Hiernach wurden entsprechende Maßnahmen für den fachgerechten Rückbau vorgenommen.

Besonderheiten bei dem Projekt:

Keine erwähnenswerten Besonderheiten

Künftige Nutzung:

Auf dem 110.000 Quadratmeter großen Grundstück soll ab 2023 das Zentrum der neuen „grünen“ Hamburger Fernwärmeerzeugung in Betrieb gehen. Für 220 Millionen Euro baut die Stadtreinigung dort ein „Zentrum für Ressourcen und Energie“ (ZRE), in dem aus Hausmüll und Bioabfall auf unterschiedliche Weise Öko-Heizenergie erzeugt wird.

Leistungszeitraum

November 2016–Dezember 2017