Container bestellen
« zurück

Überseequartier: Mammutaufgabe „Logistik“ ist nur als Team zu meistern

Ein beeindruckender Blick auf die Elbphilharmonie, die HafenCity und die Elbe. Die Baustelle des südlichen Überseequartiers ist nicht nur aufgrund ihres Ausmaßes außergewöhnlich. Die Lage im Herzen der HafenCity macht das vermutlich größte Bauvorhaben in Hamburg besonders. Die Größe der Baustelle zwingt die EGGERS Gruppe zu einer logistischen Meisterleistung. „Wenn der Baubetrieb im Herbst des Jahres so richtig losgeht, werden rund 4.000 Tonnen Aushubmaterial pro Tag abgefahren. Der Aushub muss dann, je nach Schadstoffklasse, zu unterschiedlichen Kippstellen gebracht werden. Ein großer Teil wird über den Landweg entsorgt, teilweise nutzen die Experten von EGGERS jedoch auch den Wasserweg. Diese unterschiedlichen Wege und die Entsorgung der beeindruckenden Mengen zu koordinieren, ist eine große Herausforderung“, so Jörn Hartmann, Projektleiter von EGGERS Umwelttechnik. Auf der Großbaustelle werden die Unternehmensbereiche Tiefbau, Umwelttechnik, Kampfmittelbergung und Abbruch Hand in Hand arbeiten, um den Fertigstellungstermin Mitte 2019 einhalten zu können. Die Schutzwandarbeiten führen die Arge-Partner Implenia Spezialtiefbau und Stump Spezialtiefbau aus. „Neben den anspruchsvollen Bodenverhältnissen, der angrenzenden Elbe und der gesamten Logistik mit den großen Tagesmengen ist natürlich auch die Zusammenarbeit mit den vielen Teilbereichen und den Arge-Partnern eine koordinative Herausforderung. Bis jetzt läuft es jedoch reibungslos und wir liegen voll im Zeitplan“, kommentiert Ulf Kiehn von EGGERS Tiefbau, einer der zwei Schachtmeister vor Ort. Die Bauleiter der jeweiligen EGGERS-Bereiche treffen sich ein- bis zweimal die Woche mit Projektleiter Jörn Hartmann zu einer Lage- und Planungsbesprechung vor Ort. Momentan ist die Wasserabteilung der EGGERS Umwelttechnik zusammen mit den Bereichen Tiefbau und Kampfmittelbergung auf der Baustelle tätig, um die Vorarbeiten für die Errichtung der Schlitz- und Dichtwände durchzuführen.

Bildquelle: Sebastian Engels