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Der „Himmelsberg“: Ein neuer Aussichtspunkt wächst in der HafenCity

Es ist ein kühler Vormittag im Januar. Die Temperaturen in der Hamburger HafenCity liegen unter null Grad. Olaf Marsen, Bauleiter von EGGERS Umwelttechnik, steigt aus einem Firmenwagen vor einem künstlich errichteten Erdhügel im Baakenhafenquartier aus. „Seit zwei Tagen stehen die Bagger still. Wegen des starken Frosts können wir heute keine Bodenarbeiten verrichten“, sagt der zuständige Bauleiter und zeigt auf den sogenannten Himmelsberg. „Aber wir liegen trotz der witterungsbedingten Verzögerung gut im Zeitplan.“ In den vergangenen acht Monaten hat EGGERS zunächst eine Baugrube ausgehoben, das Fundament gelegt und Erde aufgeschüttet. Der etwa 15 Meter hohe „Himmelsberg“ ragt nun über das Baakenhafenquartier. Er ist Bestandteil der rund 1,6 Hektar großen Spiel- und Freizeitinsel „Baakenpark“. „Wie eindrucksvoll die Freizeitinsel samt ‚Himmelsberg‘ einmal mit seinen Grünanlagen sein wird, lässt sich derzeit nur erahnen“, so Olaf Marsen. Rund um den Erdhügel ist noch viel Sand zu sehen, der von Raupen und Baggern bearbeitet wird. Daraus entstehen bis 2018 ein „Entdeckerhügel“, ein „Spiel- und Sportplateau“, die „Waldwarft“ und die „Strandscholle“ – und damit die wohl einzige Bergkette der HafenCity. Auch optisch fällt der „Himmelsberg“ ins Auge. Er erinnert an den Stumpf einer Pyramide. An den Böschungen haben die EGGERS-Mitarbeiter vorkultivierte Gräsermatten angebracht. „Im Zentrum besteht der Berg aus einem geogitterummantelten Kern, im Außenbereich aus einer begrünten Außenhautschale“, erklärt der Bauleiter. „Damit die Kernkonstruktion vor Witterung und Beschädigungen durch Barkassen geschützt ist, haben wir an der Außenhaut Gabionen angebracht.“ Möchte man sich einen Überblick über die Spielund Freizeitinsel „Baakenpark“ verschaffen, lohnt sich der Aufstieg auf den „Himmelsberg“ über zwei Betontreppen. Von der Aussichtsplattform mit mehreren Bänken und Bäumen hat man einen der schönsten Ausblicke über die HafenCity und die Elbe. Sogar bis zur Elbphilharmonie kann man schauen und nebenbei die großen „Pötte“ beobachten, die durch den Hafen fahren.

Bildquelle: Sebastian Engels